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Kamelkäse lernt EU-Bürokratie kennen!

Mrs. Arahamane aus Mauretanien, Produzentin von pasteurisiertem Kamelkäse, ist diese Woche in Brüssel, um der UN zu sagen, warum auch Kamele wissen, wieso die ärmsten Länder arm bleiben. Seit 7 Jahren versucht sie, den Käse in die EU zu importieren.

Nun hat Mrs. Arahamane einen deutschen Importeur gefunden, der ihr die komplette Produktion - gerade mal 80 kg/Tag (den die EU kaum interessiert, der aber vielen Leuten helfen würde)- abnimmt. Leider hat die EU keine entsprechende Kamelspezifikation.

Für die unglaubliche Bürokratie der EU bedarf es zuvor einer speziellen Kamel-Richtlinie. Die muss erst einmal erstellt und in 11 Sprachen übersetzt werden. Dies und andere Probleme von Exporteuren armer Länder sind Hauptthemen dieser EU-Konferrenz.


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WebReporter: jmidas
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: EU, Kamel, Bürokratie
Quelle: www.iht.com

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