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McVeigh-Hinrichtung aufgeschoben - Nun droht eine Justiz-Posse

US-Justizminister Ashcroft hat, wie vorhergesagt, die Vollstreckung der Todesstrafe für Timothy McVeigh für 30 Tage ausgesetzt. Eine einfache Verwaltungsentscheidung mit weitreichenden Folgen für das Justizsystem der Vereinigten Staaten:

Da die Anordnung der Vollstreckung der Todesstrafe -nicht zu verwechseln mit der Verurteilung- ebenfalls vom Justizminister als oberste Strafvollzugsbehörde getroffen wurde, kann er auch ohne Gerichtsbeschluß entscheiden dass diese ausgesetzt wird.

Der vielfach geäußerte Wunsch McVeighs
lieber zu sterben als in Haft zu bleiben, kann daran zunächst nichts ändern - Es gibt kein Recht, hingerichtet zu werden. Daher kann er sie wohl auch nicht gerichtlich durchsetzen, wenn er wollte.


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WebReporter: BreakingNews
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Justiz, Hinrichtung, Posse
Quelle: www.cnn.com

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