11.05.01 19:41 Uhr
 33
 

McVeigh-Hinrichtung aufgeschoben - Nun droht eine Justiz-Posse

US-Justizminister Ashcroft hat, wie vorhergesagt, die Vollstreckung der Todesstrafe für Timothy McVeigh für 30 Tage ausgesetzt. Eine einfache Verwaltungsentscheidung mit weitreichenden Folgen für das Justizsystem der Vereinigten Staaten:

Da die Anordnung der Vollstreckung der Todesstrafe -nicht zu verwechseln mit der Verurteilung- ebenfalls vom Justizminister als oberste Strafvollzugsbehörde getroffen wurde, kann er auch ohne Gerichtsbeschluß entscheiden dass diese ausgesetzt wird.

Der vielfach geäußerte Wunsch McVeighs
lieber zu sterben als in Haft zu bleiben, kann daran zunächst nichts ändern - Es gibt kein Recht, hingerichtet zu werden. Daher kann er sie wohl auch nicht gerichtlich durchsetzen, wenn er wollte.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: BreakingNews
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Justiz, Hinrichtung, Posse
Quelle: www.cnn.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trumps neuer Pressechef löscht alte Tweets, in den er Trump kritisierte
"Missverständnisse": Türkei zieht Liste mit deutschen Terrorhelfern zurück
Kanzleramtschef Peter Altmaier: "Ja, ich bin Feminist"



Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Microsoft beschließt Ende für Grafiksoftware "Paint"
Niedersachsen: Türkische Gemeinde für Vollverschleierungsverbot an Schulen
Paris: Riesiger Pottwal strandet in Künstleraktion an Seine


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?