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EU-Delegation wollte sich nicht von den USA hinhalten lassen

Eine Delegation des EU-Parlaments war nach Washington gekommen, um den Vorwürfen der Wirtschaftsspionage durch das Spionageprogramm 'Echelon' nachzugehen. Verärgert über wiederholte Absagen in letzter Minute reiste die Delegation frühzeitig wieder ab.

Auch keine Geheimdienstmitarbeiter der CIA oder der NSA ließen sich zu einer Besprechung hinreißen.

Die Wirtschaftsspionage mit Echelon soll europäische Unternehmen seit 1993 zwischen 13 und 145 Milliarden US-Dollar gekostet haben.

Außer den USA sollen noch Großbritannien, Neuseeland, Kanada und Australien an diesem Projekt mitwirken.

Laut Aussagen der USA will man das Echelon-Projekt zur Bekämpfung von Korruption und Organisiertem Verbrechen nutzen.


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WebReporter: Captain Crash
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, EU, Delegation
Quelle: seite1.web.de

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