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Autor will Roman veröffentlichen, der ihm beinahe das Leben kostete

Sein Roman „Die Kinder unseres Viertels“ kostete dem ägyptischen Literaturnobelpreisträger Nagib Mahfus 1994 beinahe das Leben. 1959 verboten Religionsgelehrten der Al- Azha das Buch über Widerstreit von Wissen, Glaube und falschen Heilslehren.

Jetzt möchte er es noch einmal vorlegen – und hofft auf Erlaubnis zur Veröffentlichung in seiner Heimat. Noch heute nimmt er in Zeitungen kein Blatt vor den Mund, wenn es um soziale Ungerechtigkeiten in dem afrikanischen Land geht.

Der Roman wurde in den 70er Jahren bereits als Radiosendung publik. Ein Jahr nachdem Mahfus den Literaturnobelpreis erhalten hatte, 1989, wurden Teile der Erzählung im Radio nach nur einer Woche untersagt.


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WebReporter: Lysana
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Leben, Autor, Roman
Quelle: de.news.yahoo.com

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