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Analyst: Microsoft will sein Verkaufsmodell ändern

Don Young, Analyst bei UBS Warburg, schätzt, dass Microsoft in Zukuft sein Lizensierungsmodell ändern will. Seiner Meinung nach will der Softwareriese Teile der Software in Zukunft nur noch als eine Art Abonnement anbieten. Dabei soll der Kunde in bestimmten Zeitabständen Lizenzgebühren an Microsoft bezahlen.

Auf diese Art könnte Microsoft ein großes Problem aus der Welt schaffen: Im Moment ist der Konzern darauf angewiesen, dass Kunden die Software zusammen mit neuen Computern kaufen. Stagnieren die Computerverkäufe, so geht auch der Umsatz bei Microsoft zurück. Durch das neue Lizensierungsmodell könnte Microsoft die Umsatzkurve glätten und wäre nicht mehr so abhängig vom Verkauf von Computern.

Gleichzeitig wären die Kunden durch das Lizenzmodell eher dazu bereit ein Update durchzuführen. Dies ist nämlich ein weiteres Problem, denn einige Kunden nutzen die Software jahrelang, ohne ein kostenpflichtiges Update durchzuführen.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Microsoft, Verkauf
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