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Jakarta: Gebete für Wahid

Über 20.000 Menschen sollen am Sonntag in der indonesischen Hauptstadt für Ihren Präsidenten Wahid gebetet haben. Ihr Staatsoberhaupt steht unter Korruptionsverdacht.

Am Montag wird das Parlament entscheiden, ob ihm eine weitere Rüge wegen Veruntreuung erteilt wird. Dies wäre dann die Zweite und könnte Grundlage für ein Amtsenthebungsverfahren sein. Wahid, der fast erblindet ist, rief seine Anhänger zu Ruhe auf.

Ihm wird die Veruntreuung von ca.12 Millionen Mark zur Last gelegt. Er selbst bestreitet alle Vorwürfe. Bereits im Februar war sein Verhalten erstmalig gerügt worden. Für den Fall der zweiten Rüge rechnet man mit Unruhen im Land.


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WebReporter: franksstern
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gebet, Jakarta
Quelle: www.freiepresse.de

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