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Bußgeldstelle zu langsam: Fahrer muß kein Fahrtenbuch führen

Im Juni letzten Jahres war ein Auto mit zu wenig Sicherheitsabstand fotografiert worden.
Rund einen Monat später schickte die Bußgeldstelle dem Halter einen Anhörungsbogen.

Doch nach vier Wochen konnte der Halter nicht mehr sagen, wer zur fraglichen Zeit das Fahrzeug lenkte. Auch das Foto konnte keine weiteren Anhaltspunkte liefern.

So verdonnerte die Behörde ihn dazu, ein Fahrtenbuch zu führen.

Das Verwaltungsgericht Trier hob diese Anordnung jetzt auf. Nach der Erfahrung sei es schwierig, sich nach mehr als 14 Tagen richtig zu erinnern.

Grundsätzlich sei aber die Auflage eines Fahrtenbuchs rechtens - wenn sie 'unverzüglich' erfolgt.


WebReporter: IngH
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Fahrer, Fahrt, Bußgeld
Quelle: www.intrinet.de

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