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Stadt erhebt seit Jahrzehnten viel zu geringe Gebühren

In einem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht hat sich herausgestellt, dass die Stadt Gelsenkirchen möglicherweise jahrzentelang für Bauvorbescheide viel zu geringe Gebühren erhoben hat. Nur durch Zufall wurde die Bezirksregierung Münster aufmerksam.

Ein Architekt hatte gegen einen Ablehnungsbescheid Widerspruch eingelegt. Die Gebühren für den Bescheid in Höhe von 60 DM zahlte er ohne Kommentar. Ihm ging es um die Ablehnung. In Münster lehnte man das Bauvorhaben ebenfalls ab.

Allerdings waren die erhobenen Gebühren dermaßen niedrig, dass man noch einmal nachrechnete. Gemäß der Gebührenordnung hätten 7.690 DM berechnet werden müssen. Man vermutet, dass die Praxis seit Jahren anders aussieht.


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WebReporter: [Bine]
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stadt, Gebühr, Jahrzehnt
Quelle: www.waz.de

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