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Motorola plant Werksschließung in Schottland

Der US-Elektrotechnikkonzern Motorola plant, in Bathgate, Schottland, ein Werk zur Herstellung von Handys zu schließen. Durch die Schließung wären 3100 Arbeitsstellen vor Ort betroffen, wenngleich Motorola bisher noch keine endgültige Entscheidung getroffen hat.

Motorola sieht sich zu diesem Schritt gezwungen, weil das Unternehmen mit einer stagnierenden Mobilfunkbranche und der vergleichsweise geringen Attraktivität der eigenen Modelle in Europa stark unter Druck geraten ist. Denn andere Hersteller wie Nokia oder Siemens können sich in Europa noch immer über Zuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich und Profiten erfreuen. Insgesamt plant Motorola, weltweit 22.000 Stellen zu streichen und dabei die Arbeit in Länder mit geringeren Lohnkosten zu verschieben. Vor Ort hatten Gewerkschaften und Lokalpolitiker für den Erhalt des Werkes gekämpft.

Schottland hatte im vergangenen Jahrzehnt sich als High-Tech Standort zu etablieren versucht und dabei große US-Unternehmen zu Investitionen vor Ort bewegen können.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Motor, Schottland, Motorola
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