20.04.01 20:52 Uhr
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Williams Com.:kaum Auswirkungen aus Winstar-Pleite

Am 18. April hat der Telekomanbieter Winstar Gläubigerschutz beantragt. Williams Communications hatte 1998 mit Winstar ein auf 25 Jahre angelegtes Abkommen im Wert von 400 Mio. Dollar abgeschlossen. Dabei sollte Williams etwa 2 Prozent der lokal verfügbaren Kapazität von Winstar erhalten und Winstar bis Ende 2001 270 Funkeinrichtungen bauen. Bisher hat Winstar 200 dieser Funkeinrichtungen gebaut und Williams hat dafür 300 Mio. Dollar gezahlt.

Aktuell sieht Williams durch den Ausfall von Winstar keine Probleme auf sich zukommen. Das vor allem für sein weitreichendes Glasfasernetz bekannte Unternehmen rechnet zwar mit einer eventuellen, einmaligen Sonderbelastung, die aus dem Gläubigerverfahren bei Winstar resultieren könnte. Außerdem könnten weiterhin Umsätze für die Durchleitung von Winstar-Gesprächen durch das eigene Netz ausbleiben.Da Winstar allerdings nur einen sehr geringen Umsatzanteil ausmache, seien weder die Gewinne noch die Bargeldbestänge des Unternehmen gefährdet.

Die Aktien von Williams sind in den letzten Tagen empfindlich auf die Winstar-Pleite hin gefallen. Heute können sie sich um 5 Prozent auf 5,51 Dollar erholen.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Pleite, Williams, Auswirkung
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