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Hornblower Trading Idea: JP Morgen Chase & Co.

Tagestipp: Bei der zweitgrößten US-Großbank JP Morgen Chase & Co. (JPM) ist der Gewinn im ersten Quartal des laufenden Jahres um 28% eingebrochen. Gegenüber dem Vorjahr ging das Ergebnis auf 1,44 Mrd. USD (1,99 Mrd.) oder 70 Cent (1,01 USD) je Aktie zurück. Laut einer First Call-Umfrage haben Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 66 Cent gerechnet. Trotz des widrigen Umfelds erhöhten sich die Capital Markets-Erträge gg. dem Q4 um 12%. Beflügelt wurde das Ergebnis vor allem durch die kräftige Erholung im Fixed Income-Geschäft. Dieser Bereich zeichnete sich im Jahr 2000 für rund die Hälfte der Investmentbanking-Erträge verantwortlich, wobei das Finanzinstitut die im vergangenen Jahr gewonnenen Marktanteile besonders im profitableren Geschäft mit High-Yield-Bonds weiter ausbauen konnte. Wenngleich diese Zahlen auf den ersten Blick ermutigend erscheinen, spiegelt das Ergebnis des Venture Capital-Arms die wahren Entwicklungen an den Aktienmärkten wider. In diesem Geschäftsfeld wies die Großbank im vergangenen Quartal einen Verlust von 22 Mio. USD aus. Die Gesellschaft, die im letzten Jahr aus der Übernahme von JP Morgan durch Chase Manhatten geformt wurde, musste im Q1 einen Rückgang der Investmentbanking-Gewinne um 10% auf 1,06 Mrd. USD hinnehmen. Deutlicher, nämlich um 20% auf 939 Mio. USD, gingen die Provisionseinnahmen zurück. Zuwächse konnte indes der Bereich Retailbanking verzeichnen. Hier verbesserte JPM die operativen Gewinne gegenüber dem Vorjahr um 28% auf 443 Mio. USD. Angesichts der vom Management in Aussicht gestellten Synergiepotenziale und des sinkenden Zinsumfelds sollten sich Käufe auf dem gedrückten Kursniveau auszahlen. Vor dem Hintergrund stufen wir die Aktie von Akkumulieren auf Kaufen hoch.

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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Morgen
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