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Filmindustrie geht jetzt gnadenlos gegen Gnutella-User vor

Nach Napster wird schon wieder eine Internettauschbörse stark angegriffen. Gnutella, die als Alternative zu Napster gehandelt wird, soll auch urheberrechtlich geschütztes Filmmaterial mit dem sogenannten Peer-to-Peer Verfahren austauschbar machen.

Doch jetzt wollen Motion Picture Association of America (MPAA), der Interessenverband der Film- Fernseh- und Videoindustrie, gegen die Provider der Gnutella-Nutzer vorgehen, indem sie die Auflage bekommen, im Zweifelsfall den Default-Port von Gnutella (6346) zu blockieren.

Die Filmindustrie will die Provider davor warnen, dass ihre (Gnutella)-Nutzer gegen Urheberrechtsbestimmungen verstoßen.
Um ein zweites Napster gar nicht entstehen zu lassen, will die MPAA den Gebrauch der Tauschbörse über die Provider eindämmen.


WebReporter: M.F.
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: User, Filmindustrie
Quelle: www.heise.de

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