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Megajoule-Laser soll zukünftig Atomtests ersetzen

So groß wie 3 Fußballfelder soll das Gebäude werden, in dem 240 Laserstrahlen mit 4300 Linsen millionenfach verstärkt werden, um dann mit dieser konzentrierten Wucht auf einen kleinen Goldzylinder zu treffen, der mit Wasserstoff-Isotopen gefüllt ist.

Dabei kreiert man eine kleine Sonne, die Wasserstoff zu Helium fusioniert. 2010 soll das Gebäude in Frankreich errichtet sein. Die Franzosen wollen damit Atomtests ersetzen. Ein Teststoppvertrag hindert sie an den herkömmlichen Tests weiter zu machen.

Die Bedingungen im Goldzylinder gleichen dem einer Wasserstoffbombe. Darum gibt es Kritiker, die dieses Projekt als einen Verstoß gegen den Vertrag ansehen.
Frankreich dagegen möchte so die Wirksamkeit seiner Bomben auch zukünftig sichern.


WebReporter: sgottschling
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Laser
Quelle: www.sonntagszeitung.ch

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