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Mobbing unter Komponisten mit perversen Vorwürfen - Brahms entlastet

Der Komponist Johannes Brahms (1833-1897) tötete angeblich Katzen, um ihr Gewimmer im Todeskampf in seiner Kammermusik einzuarbeitet bzw. sich davon inspirieren zu lassen.

Das gruselige Märchen tauchte vor allem in Büchern für Katzenfreunde auf.

Der britische Brahms-Spezialist Mac Donald entlarvte jetzt diese Geschichte endgültig als einen bösen Verleumdungsversuch, der von Richard Wagner ausging.

Schon 1893 hatte die New York Times diese perverse Geschichte als Fabel enttarnt.

Mac Donald kam zugute, aus eigener Erfahrung zu wissen, daß Katzen beim Sterben eigentlich keine Geräusche mehr von sich geben.

Außerdem ist es fast unmöglich, eine Katze aus Brahms hoch gelegener Wohnung zu harponieren und nach oben zu ziehen.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Vorwurf, Mobbing, Komponist
Quelle: www.spiegel.de

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