11.04.01 08:13 Uhr
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Rotlichtverstoß bedeutet nicht gleich Fahrverbot

Nach einem Urteil des OLG Hamm (Az 2 Ss OWi 1065/99) bedeutet ein Rotlichtverstoß nicht immer, dass der Schuldige mit einem Fahrverbot belegt werden muß.

Zum Fall: Ein Autofahrer hielt zunächst vorschriftsmäßig an der Haltelinie an und wartete bis die Ampel auf grün wechselt. Da neben ihm die Autofahrerin anfuhr, glaubte er, die Ampel zeige grün und fuhr los.

Begründet wird das Urteil durch die Richter damit, dass es sich hier um einen 'Mitzieheffekt' handelt und der Fahrer folglich keiner Erziehung zu normgemäßen Verhalten mittels eines Fahrverbotes bedarf.


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WebReporter: morlok5
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Fahrverbot, Rotlicht
Quelle: www.spiegel.de

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