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Volksverhetzung per Musiktauschbörse - BKA greift mit Razzien durch

Vergangene Woche wurden bei Razzien in ganz Deutschland die Wohnungen von 103 der Verbreitung von Nazi-Musik Verdächtigen durchsucht und zahlreiche Computer und Datenträger beschlagnahmt. Die Verbreitung soll mit einer Musiktauschbörse durchgeführt worden sein.

Mit welcher Musiktauschbörse die Neonazis agierten möchte das BKA nicht preisgeben. Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft Bonn gegen 106 Personen, die sich möglicherweise der Volksverhetzung schuldig gemacht haben.

Weiterhin wird ihnen Aufstachelung zum Rassenhass vorgeworfen. Bei erfolgreicher Beweisführung drohen Gefängnisstrafen von bis zu drei Jahren. Mit den Razzien belegt das BKA, dass Internet kein rechtsfreier Raum ist.


WebReporter: grafikwelt
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Musik, Razzia, BKA, Volksverhetzung
Quelle: www.computerchannel.de

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