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Metro: Doch kein Aktientausch ?

Der Rechtsstreit um die Umwandlung von Vorzugs- in Stammaktien beim Metro-Konzern geht in die nächste Runde. Dies berichtet heute die Financial Times Deutschland.

Ein Kleinaktionär geht gegen den Handelskonzern in Berufung, nachdem das Unternehmen im Oktober letzten Jahres über 20,3 Millionen Vorzugsaktien gegen eine Zuzahlung von 11,60 Euro je Aktie in Stämme umgetauscht hatte. Damit sah Metro seine Attraktivität am Kapitalmarkt erhöht, denn bereits ab 2002 sollten deutsche Vorzugsaktien international keine Rolle mehr spielen.

Ganze 4 Kleinaktionäre machten dem Konzern jedoch einen Strich durch die Rechnung und klagten, so die FTD weiter, gegen den Beschluss der Hauptversammlung. Wird diesen Aktionären Recht zugesprochen, hätte dieses für Metro fatale Folgen. Auf das Unternehmenkäme dann die Zurückzahlung von Prämien in Millionenhöhe und was noch schlimmer wäre, die Aktien-Umwandlung müßte rückgängig gemacht werden.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Aktie, Metro
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