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Prospekthaftungsklage gegen Red Hat

Gegen den Linux-Softwarehersteller Red Hat wurde eine Klage eingereicht. Vorgeworfen wird dem Unternehmen, seine Investoren beim IPO im April 1999 in die Irre geführt zu haben.

Die Klage wurde im Staat New York eingereicht und beschuldigt Red Hat der falschen Berichterstattung im Emissionsprospekt. Man hat den Angaben zufolge in diesem Blatt nicht vollständig berichtet, wie die Emissionsbanken Credit Suisse First Boston und Goldman Sachs ihre Aktienverkäufe geplant hatten. Beschuldigt werden neben den Banken auch die Red Hat Manager Robert Young, Matthew Szulik und Marc Ewing. Die Höhe der Schadensersatzforderung wurde nicht gemeldet.

Die Aktien von Red Hat notierten gestern mit 13% im Minus bei 4,74 Dollar. Noch vor etwas mehr als einem Jahr wurden für einen Anteilsschein knapp 150 Dollar bezahlt.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prospekt
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