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In Deutschland sollen wieder Rabbiner ausgebildet werden

Seit dem Zweiten Weltkrieg wurden in Deutschland keine Rabbiner mehr ausgebildet. Das soll sich jetzt aber ändern. Der Zentralrat der Juden will in Heidelburg eine Professur dafür stiften. Das Diplom muß aber weiterhin im Ausland abgelegt werden.

Am 10. Mai soll die Ignatz-Bubis-Stiftungsprofessur mit einem Festakt geschaffen werden. Bundeskanzler Schröder mußte seine Teilnahme absagen, stattdessen vertritt Innenminister Schily die Bundesregierung.

In Deutschland hat nur knapp ein Drittel der 85 jüdischen Gemeinden einen eigenen Rabbiner. Die Kandidaten können dann in Heidelberg mit liberaler, konservativer oder orthodoxen Ausrichtung bis zum Vordiplom studieren, bevor es ins Ausland geht.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Rabbi
Quelle: www.spiegel.de

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