03.04.01 12:24 Uhr
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Hornblower Fischer Tagestip: Allianz Gruppe

Nachdem die Aufsichtsräte beider Gesellschaften am Sonntag den Deal besiegelt haben, steht der Übernahme der Dresdner Bank durch die Allianz wohl nichts mehr im Wege. Die Motive dieser Transaktion, die bereits seit einiger Zeit vorgezeichnet waren, haben durch die Steuer- und Reformpläne der Bundesregierung neuen Auftrieb bekommen.

Auch andere Beweggründe dürften die Konzerne dazu bewogen haben, diesen komplexen Deal einzugehen. Neben der Absicht der Banken, sich künftig mehr auf die Provisionseinnahmen zu konzentrieren, dürfte der verschärfte Wettbewerb um die betuchte Klientel zur Eile geboten haben. Darüber hinaus hat die Vermögensverwaltung bei den Versicherern an Bedeutung zugenommen, so dass die Assekuranz in jüngster Zeit vermehrt in Konkurrenz zu den Banken tritt. Mit Nachdruck haben die Konzernführer beider Institute allerdings darauf hingewiesen, dass dieser Deal nicht synergie- sondern wachstumsgetrieben war, also auf eine höhere Marktpräsenz ausgerichtet ist.

Die Analysen vonMcKinsey und EFIG Research prognostizieren auf mittlere Sicht besonders bei Aktien und Investmentfonds die größten Wachstumsraten, so dass die Gruppe hier die künftigen Schwerpunkte setzen will. Der Vertrieb dieser Investmentprodukte soll über die Bankfilialen der Dresdner erfolgen. Allianz und Dresdner werden mit über 23 Mio. Kunden zusammen einen Marktanteil bei Investmentfonds und Lebensversicherungen von 15,7% respektive 15,1% halten.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Fisch, Gruppe, Fischer
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