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Auch wenn der Chef wirklich ein "Arschloch" ist

Auch wenn der Chef wirklich ein 'Arschloch' ist, sollte man es ihm nicht direkt ins Gesicht sagen.

Eine Frau, die das bei ihrem Chef wagte, weil er ihr 'nachgestellt' hatte, verlor deshalb recht zügig ihren Arbeitsplatz.

Das Landesarbeitsgericht in Mainz bestätigte jetzt die fristlose Kündigung. Selbst konkrete Angaben zu 'sexuellen Übergriffen' hätten ihr nichts genutzt.

'Arschloch' ist so oder so eine 'grobe Beleidigung' und rechtfertigt die fristlose Kündigung.

Auch die Tatsache, daß sich die Frau sofort entschuldigt hatte, half ihr nicht. Diese 'Entgleisung' vergiftet das Betriebsklima so stark, daß eine Aufrechterhaltung des Arbeitsvertrages dem Arbeitgeber nicht zugemutet werden kann.

AZ: 9 Sa 967/00


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Arsch, Arschloch
Quelle: www.rp-online.de

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