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Software-Viren für chinesische Behörden

In den vergangenen 2 Jahren haben chinesische Regierungsvertreter führende Anti-Virus-Softwareunternehmen gebeten, Beispielviren der Regierung zu übergeben. Im Gegenzug wurde ihnen der freie Zugang zum chinesischen Markt gewährt. Die drei führenden Hersteller, Symantec, Network Associates und Trend Micro, haben etwa 300 Virendateien übergeben. Die chinesischen Beamten erklärten, sie bräuchten die Viren, um eigens erstellte Anti-Viren-Softwareprodukte testen zu können, bevor sie an Kunden weiterverkauft werden könne.

Allerdings ist China damit die erste Regierung, die einen solchen Schritt von den Unternehmen fordert. Bisher hat sich die US-Regierung über diese „Neugier“ der chinesischen Regierung nicht sonderlich aufgeregt, obwohl sie von diesen Transaktionen wusste.

Der Grund hierfür dürfte sein, dass 80 bis 90 Prozent der Viren in der einen oder anderen Form sowieso im Internet verfügbar seien. Diese Gleichgültigkeit gegenüber dem Handeln der chinesischen Regierung könnte sich mit der neuen Bush-Administration ändern.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Software, Behörde, Viren
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