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Ökumenischer Religionsunterricht ist unerwünscht

Kardinal Lehmann machte auf einer Tagung zum Thema Schule und Religionsunterricht deutlich, daß er keinen ökumenischen Religionsunterricht für Katholiken und Protestanten will.

Der Staat habe sich bei Inhalten und Organisation nicht einzumischen.

Für die Kultusministerin Schavan aus Baden-Württemberg ist die 'Frage nach Gott' und dem 'Wesen des Menschen' wichtig, nur Wert zu vermitteln, sei zu wenig und eine allgemeine Anforderung an die Schulen. Das Fach Lebensgestaltung-Ethik- Religionskunde lehnt sie aber ab.

Das sei ein Misch-Masch aus Weltanschauungen, die keine Entscheidungshilfen bieten oder die Religionsauswahl erleichtern.

Ebenso sieht es auch der evangelische Bischof Huber. Multi-Religiösität und Multi-Kulti dürfen keine Gleichgültigkeit fördern.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Religion
Quelle: www2.tagesspiegel.de

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