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AIDS: Resistente Prostituierte bieten Vorbild für Impfstoff-Forschung

Für den Gegenwert von rund 30 Pfennig bieten Frauen in den Slums von Nairobi sich Männern an - natürlich ungeschützt. Dennoch sind einige von ihnen HIV-negativ: Aufgrund einer überdurchschnittlichen Anzahl von T-Killerzellen sind sie immun.

Eine Gruppe von Medizinern um Ephantus Njagi an der Universität Nairobi versucht nun, die Immunabwehr dieser Prostituierten zu kopieren. Reine Sequenzen der HIV-Erbinformationen werden Versuchspersonen injiziert, um die T-Zellenbildung anzuregen.

Dann soll diese Erbsubstanz einen harmlosen MVA-Virus als Träger erhalten, um die Immunabwehr weiter zu kräftigen. Eine erste Testphase soll eineinhalb Jahre dauern. Bei erfolgreichem Ausgang könne das Serum in acht Jahren marktreif sein, so Njagi.


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WebReporter: Cuibono
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Prostituierte, Vorbild, Impfstoff
Quelle: www.bbv-net.de

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