20.03.01 16:14 Uhr
 915
 

AIDS: Resistente Prostituierte bieten Vorbild für Impfstoff-Forschung

Für den Gegenwert von rund 30 Pfennig bieten Frauen in den Slums von Nairobi sich Männern an - natürlich ungeschützt. Dennoch sind einige von ihnen HIV-negativ: Aufgrund einer überdurchschnittlichen Anzahl von T-Killerzellen sind sie immun.

Eine Gruppe von Medizinern um Ephantus Njagi an der Universität Nairobi versucht nun, die Immunabwehr dieser Prostituierten zu kopieren. Reine Sequenzen der HIV-Erbinformationen werden Versuchspersonen injiziert, um die T-Zellenbildung anzuregen.

Dann soll diese Erbsubstanz einen harmlosen MVA-Virus als Träger erhalten, um die Immunabwehr weiter zu kräftigen. Eine erste Testphase soll eineinhalb Jahre dauern. Bei erfolgreichem Ausgang könne das Serum in acht Jahren marktreif sein, so Njagi.


WebReporter: Cuibono
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Prostituierte, Vorbild, Impfstoff
Quelle: www.bbv-net.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Menschlicher IQ sinkt seit 20 Jahren: Forscher vermutet Umwelthormone als Grund
München: Wohl weltweit erste Waschbärin erhält Herzschrittmacher
Uno-Weltklimakonferenz: USA konstruktiv - Deutschland und Türkei blamiert



Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Batman uns Superman vor dem Aus? "Justice League" ein finanzieller Flop
EU möchte Verbrauchsmessgeräte in allen Autos durchsetzen
US-Bundesstaat New York: Ein Toter bei Explosionen in Kosmetikfabrik


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?