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Fingerabdruck als Beweismittel in Frage gestellt

Schon im 19. Jahrhundert glaubte man, daß Fingerabdrücke oder solche von der Hand ein Identifikationsmittel sein könnten. Aber erst 1905 wurden die Fingerprints als Beweismittel vor Gericht zugelassen. Praktisch gibt es keine doppelten Abdrücke.

Doch amerikanische Gerichte müssen sich jetzt wegen einiger Fälle mit der Beweiskraft auseinandersetzen. Denn 'praktisch' bedeutet in der Theorie eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 64 Milliarden, gilt aber nur bei vollständigen Abdrücken.

In der kriminalistischen 'Praxis' gibt es die aber selten, meistens sind es nur verschmierte Fragmente. Bei Tests gab es eine Fehlerrate von 14 %. Das FBI meint jetzt, diese Technik sei keine Wissenschaft, sondern eine Kunst und Erfahrungssache.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Frage, Finger, Beweis, Fingerabdruck, Beweismittel
Quelle: www.welt.de

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