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EON-Fusion ist jetzt eigentlich hinfällig

Weil es EON, die durch die Fusion von Veba und Viag entstand, nicht geschafft hat, seine Bewag-Anteile fristgerecht zum 13. März zu verkaufen, wie es die EU gefordert hatte, ist die Kartellgenehmigung eigentlich automatisch hinfällig geworden.

Zumindest deutsche Experten für Wettbewerbs- und Kartellrecht sehen es so. Der Verkauf war keine Auflage, sondern eine Bedingung für die Fusionserlaubnis. Zwischen diesen beiden Begriffen muß man deutlich unterscheiden, Bedingungen sind schärfer.

Die EU-Kommission hält sich noch bedeckt. Solche Fristen werden normalerweise nicht in der Öffentlichkeit bekannt gemacht, damit die Unternehmen an der Börse nicht in Schwierigkeiten kommen. EON hat auf die Bewag keinen direkten Einfluß mehr.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Fusion
Quelle: www.welt.de

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