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Rückschlag für Friedensprozess: Nordkorea sagt Gespräche ab

Im Juni 2000 begannen die beiden koreanischen Staaten, durch ein erstes Gipfeltreffen der Staatschefs Kim Dae Jung und Kim Jong Il eine Wiederbelebung der eingefrorenen Beziehungen ins Auge zu fassen und setzten eine gemeinsame Erklärung hierfür auf.

Doch das von Kim Jong Il regierte Nordkorea sagte am Dienstag ein anberaumtes Treffen auf ministerialer Ebene ab, da der Süden die konsequente Umsetzung der gemeinsamen Erklärung vermissen lasse.

Die militärische Autonomie der Koreaner sei eine Mindestforderung der Erklärung gewesen, Südkorea dulde jedoch 'fremde Streitkräfte' auf seinem Hoheitsgebiet. In einer Rundfunkrede forderte man nun, den 'Gehorsam' gegenüber den USA aufzugeben.


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WebReporter: Cuibono
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordkorea, Gespräch, Frieden, Friede, Rückschlag
Quelle: www.berlinonline.de

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