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Hornblower Tagestipp: Ericsson

Unter dem Hinweis auf das unsichere konjunkturelle Umfeld vor allem in den USA hat Ericsson am Montag eine Umsatz- und Gewinnwarnung für das erste Quartal ausgesprochen. Statt der bisher in Aussicht gestellten Wachstumsrate von 15% wird nun lediglich eine unveränderte bis leicht negative Entwicklung erwartet. Beim Vorsteuerergebnis rechnet der schwedische Telekomausrüster mit einem Verlust von 4-5 Mrd. SEK – ursprünglich wurde hier eine schwarze Null angestrebt. Dabei ist nicht nur das Ericsson-„Problemkind“ Handy-Sparte sondern auch die Netzwerk-Infrastruktur betroffen, auch wenn dieser Bereich nach Angaben des Unternehmens nicht der Auslöser für die negative Meldung war.

Diese ist für uns um so enttäuschender, zumal Ericsson noch am Freitag auf Anfrage im persönlichen Gespräch von einem problemlosen Geschäftsverlauf bei den Infrastruktursystemen gesprochen hat. Mit der heutigen Pressemeldung ist unser Vertrauen in das Unternehmen und die Kommunikationspolitik beschädigt. Wir können Investoren nicht mehr zum Kauf der Aktien raten. Verkaufen


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ericsson
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