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Pensionsfond verklagt Larry Ellison

Larry Ellison, Gründer und CEO von Oracle, wird von einem kleinen Pensionsfond in den USA wegen angeblichem Insiderhandel verklagt. Ihm wird vorgeworfen, dass er, als er Aktien seines Unternehmens verkaufte, bereits wusste, dass man die Erwartungen für das dritte Quartal nicht erreichen wird.

Ellison hat zu Beginn des Jahres einen kleinen Teil seiner Aktien von Oracle, zu einem Preis von 32 US-Dollar, verkauft. Dies entspricht einem Volumen von 900 Mio. US-Dollar. Kurz darauf verkündete sein Unternehmen, dass man die Erwartungen der Analysten, welche von 12 Cents je Aktie ausgingen, nicht erreichen wird. Man konnte lediglich einen Gewinn von 10 Cents je Aktie ausweisen.

Der Pensionsfond, welcher fast 50.000 Oracle-Aktien zu einem Preis zwischen 27,45 und 32,70 US-Dollar gekauft hatte, hat auf Grund dieser Gewinnwarnung herbe Verluste erleiden müssen. Heute notiert die Aktie bei 16,38 US-Dollar, sie ist also nahezu nur noch die Hälfte wert, als zu dem Zeitpunkt an dem Larry Ellison verkaufte. Doch den Großteil seiner Aktien besitzt Ellison noch. Er verkaufte zwar 29,1 Mio. im Januar, besitzt aber immer noch 1,4 Mrd. Anteilsscheine von Oracle.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Pension
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