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Bor-Carbon-Nitrid - fast so hart wie Diamanten

Diamantsplitter spielen in der Industrie eine wichtige Rolle, weil sie für Schneidwerkzeuge, Bohrer und zum Schleifen benötigt werden.

Doch die zumeist synthetisch hergestellten Diamanten haben Nachteile: Unter Wärmebelastung zerfallen sie zu CO2.

Zwar gibt es schon seit 1956 mit dem kubischen Bor-Nitrid (Borazon) einen Ersatz, allerdings sind synthetische Diamanten doppelt so hart.

Deshalb experimentierte eine Forschergruppe aus Frankreich, Ukraine und Deutschland an weiteren Verbindungen.

Sie kamen auf das Bor-Carbon-Nitrid, das unter enormen Druck hergestellt den Diamanten fast ebenbürtig ist.

Benötigt wurden dafür 1,8 Mio. Atmosphärendruck, das ist das 10-fache von dem, was man für die Herstellung synthetischer Diamanten braucht.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Diamant, Carbon
Quelle: www.wissenschaft.de

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