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Microsoft dementiert Aussagen zu Xbox-Kosten

Microsofot, der weltweit größte Softwarekonzern, hat gestern Abend warnende Kommentare über die Profitabilität der Xbox Konsole zurückgewiesen. Merril Lynchs Henry Blodget hatte erklärt, dass die Xbox vor dem Break-Even in etwa 5 Fahren dem Softwareriesen zuerst einmal Verluste in Höhe von 2 Mrd. Dollar einbringen wird. Dies errechnet sich aus Anlaufkosten bei der Entwicklung und beim Marketing von 500 Mio. Dollar sowie ca. 130 Dollar, die Microsoft bei jeder Konsole draufzahlen müsste, um in die gleiche Preiskategorie wie Sony vorzudringen.

Diese Meldung hatte gestern ein paar Anleger aufhorchen lassen, denn 2 Mrd. Dollar sind nicht gerade ein Pappenstiel. Allerdings ist es bei Videokonsolenherstellern üblich, die Preise für die Konsolen sehr attraktiv zu halten, denn sie wollen ihre Geräte an den Mann bringen. Erst danach verdient das Unternehmen dann an den Umsätzen bei Software für die eigene Plattform. Diese Softwareumsätze rühren entweder von im eigenen Haus produzierten Spielen oder von Spielen von unabhängigen Softwareentwicklern her, welche hohe Lizenzgebühren zahlen müssen.

Microsoft erklärte gestern, dass Merrily Lynch über keinerlei interne Zahlen von Microsoft zur Xbox verfüge und ins Blaue hinein gerechnet habe. Man wollte sich aber nicht zum Zeitpunkt des Break-Evens äußern.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Microsoft, Kosten, Xbox, Aussage
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