06.03.01 16:41 Uhr
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Strafbefehl gegen Hunzinger

Laut einem Pressebericht der Financial Times Deutschland wurde gegen den PR-Berater Moritz Hunzinger ein Strafbefehl über fast 100000 DM erlassen. Ihm werden Insidergeschäfte vorgeworfen.

Hunzinger müsse sich am 30. März vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt mit. Hunzinger sagte der FTD, sein Anwalt habe Einspruch erhoben, denn 'man darf nicht alles hinnehmen.' Es sei ein Vorgang ohne Absicht gewesen, bei dem sich kein Mensch etwas gedacht habe. Er habe etwas Gutes tun wollen.

Die Ermittler werfen Hunzinger vor, so die FTD, 300 Aktien im Jahr 1998 gekauft zu haben, weil er davon ausgegangen sei, dass deren Wert nach Bekanntgabe von Kooperationsverhandlungen steige. Als er die Aktien später verkaufte, hatten sie einen wesentlich höheren Wert. Vor dem Verkauf hatten Hunzinger und Josef von Ferenczy, mit dem er die Beteiligungsverhandlungen führte, bekannt gegeben, dass es 'grundsätzliche Verständigung' über das Geschäft gebe. Dass diese Informationen Hunzingers Ansicht nach kursrelevant gewesen seien, zeige sich daran, dass er eine Ad-hoc-Mitteilung verbreiten ließ, hieß es bei der Staatsanwaltschaft.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strafbefehl
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