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Deutsche Ärzte nehmen die Kinderlähmung nicht ernst genug

1990 gab es den letzten Fall von Kinderlähmung in Deutschland, Ziel der Weltgesundheitsorganisation ist aber eine weltweite Ausrottung, um nicht mehr gegen Kinderlähmung impfen zu müssen.

Deshalb werden seit 1988 sämtliche Verdachtsfälle der Kinderlähmung von der WHO zentral erfasst und seit 1998 beteiligt sich Deutschland ebenfalls.

Zu diesem Zweck müssen Kinder, bei denen Symptome der Kinderlähmung auftreten, an die WHO gemeldet werden,um anhand einer Stuhlprobe einen möglichen Virenbefall nachzuweisen. Leider wird in Deutschland nur etwa jeder zweite Verdachtsfall gemeldet.


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WebReporter: McLitle
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsch, Arzt
Quelle: seite1.web.de

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