01.03.01 18:09 Uhr
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Articon-Integralis profitiert von der Fusion

Deutliche Vorteile aus der europaweiten Marktführerschaft bei IT-Sicherheitsdiensten spiegeln sich im Ergebnis der Geschäftszahlen von Articon-Integralis wieder. Mit Geschäftsjahresende zum 31. Dezember 2000, konnte der Umsatz von 65,6 Millionen Euro in 1999 um 157 Prozent auf 169 Millionen Euro gesteigert werden. Beim Produktumsatz erzielte man ein Wachstum von sagenhaften 174 Prozent auf 126,1 Millionen Euro gegenüber 46 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Serviceumsatz konnte um 118 Prozent auf 42,9 Millionen Euro von 19,7 Millionen Euro im Vergleichszeitraum ausgeweitet werden. Auch die Managed Security Services (MSS) legten ein rasantes Wachstum vor. Um unglaubliche 1000 Prozent auf 2 Millionen Euro wurde es verzehnfacht. Der Umsatz von Articon-Intergralis legte dabei in allen Ländern und Regionen kräftig zu. Die zur Unternehmensgruppe gehörenden Allasso, Integralis und Activis entwickelten sich sehr erfreulich. Das organische Wachstum betrug 111 Prozent.

Der Rohertrag weist eine Steigerung gegenüber 1999 von 117 Prozent auf 69,8 Millionen Euro aus. Günstig wirkte sich ebenso die operative Wirtschaftlichkeit aus, die durch geringere Personalaufwendungen von 36,7 Millionen Euro nur noch einen Anteil von rund 22 Prozent am Gesamtumsatz ausmachen. Im Vorjahresvergleichszeitraum betrug der Anteil noch 37,5 Prozent vom Umsatz. Das EBITDA (operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) exklusive Fusionskosten verbesserte sich von einem Vorjahresverlust in Höhe von minus 3,2 Millionen Euro auf einen Gewinn von 6,3 Millionen Euro in 2000. Die Profitabilität verbesserte sich dank der überdurchnittlichen Umsatzsteigerungen sowie der Verbesserungen im operativen Bereich. Durch die Fusion zwischen Articon und Integralis fielen Einmalaufwendungen von 3,3 Millionen Euro wegen der britischen Fusionssteuer im ersten und zweiten Quartal an.

Das EBIT 2000 weist einen deutlich geringeren Verlust von minus 2,9 Millionen Euro statt zuvor minus 5,3 Millionen Euro in 1999 aus. Das Nettoergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit beträgt minus 7,3 Millionen Euro, belastet durch Steuerzahlungen in Höhe von 5,6 Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie beträgt demnach minus 0,76 Euro verglichen mit minus 0,73 Euro in 1999.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Fusion
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