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Gene - sie liegen in Ketten

Wiener Forschern ist es nun zu erklären gelungen, warum nicht alle Gene in einer Zelle aktiv sind, sondern nur bestimmte.
Denn wenn alle Gene in jeder Zelle aktiv wären, könnten sich nicht verschiedene Zellen (z.B. Muskelzellen, Blutzellen) bilden.

So haben sie ermittelt, dass die nicht-aktiven Gene durch zwei Proteine quasi in 'Ketten gelegt werden'.
Bei diesen handelt es sich um eine Methylgruppe, welche die DNA-Verpackung fest binden.
Dagegen gibt es auch Moleküle, Acetylgruppen, welche ein Gen-Packet lockern.

Nun sind schon Tierversuche geplant, um diese Packete künstlich zu 'sprengen'.
Damit könnte zum einen Krebs ausgelöst werden.
Zum anderen könnte diese Forschung die Klon-Technik voran bringen.


WebReporter: Luna Lucens
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kette
Quelle: www.derstandard.de

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