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Erstaunlich was man aus einem Telefonbuch vom Flohmarkt erfahren kann

Eine wissenschaftliche Studie sorgt nun für Erstaunen. Diese wurde nämlich am letzten Telefonbuch der Reichshauptsstadt Berlin vorgenommen. Die Rarität wurde von Hartmut Jäckel, einem Politologen, zufällig auf einem Flohmarkt entdeckt.

In dem Buch fanden sich 315.000 Einträge. Es war nicht sonderlich schwer einige Kurzbiographien zu erstellen. Denn sowohl hohe Funktionäre der SS als auch der SD 'prahlten' mit ihrer Stellung öffentlich. Es fanden sich auch 8000 jüdische Nummern.

'Dieses Buch ist vor allem kein Lexikon und auch kein Nachschlagewerk', sagt der Politologe. Es zeige das Leben von Menschen. Das Buch stammt übrigens aus dem Jahr 1941. Hier mußten schon alle deutschen Juden die Vornamen Israel oder Sarah 'tragen'.


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WebReporter: Twiddel@Leviathan
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Telefon, Flohmarkt
Quelle: www.netzeitung.de

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