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So muß ein Dissident in China leiden

Fang Jue, ein 45 jähriger Dissident, sitzt in Peking im Gefängnis, weil er einen Wärter der Korruption beschuldigte, nachdem er eine Haftstrafe abgebüst hatte. Er darf dort nichts lesen, mit niemanden sprechen und seine Zelle ist unbeheizt.

Sein Fuß hat sich mittlerweile entzündet, nachdem ihm die Zehen abgefroren sind, doch er bekommt keine medizinische Behandlung. Letzte Woche durfte ihn seine Schwester zum ersten mal seit drei Monaten besuchen.

Dieser Besuch wurde nur möglich, da sie den Behörden versprach über ihren Bruder zu schweigen, solange Inspektoren für die Olympiabewerbung 2008 im Lande waren. Früher war Fang in der Regierung, doch dann befürwortete er demokratische Wahlen.


WebReporter: FReAK La Marsch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China
Quelle: www.latimes.com

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