26.02.01 18:28 Uhr
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Porsche sucht Konfrontation mit Deutscher Börse

Die Entscheidung der Deutschen Börse, zukünftig, von im Dax notierten Unternehmen Quartalsberichte zwingend zu verlangen, könnte für Porsche ein Tanz auf dem Vulkan werden. Der Weissacher Sportwagenhersteller weigert sich, der seit dem 1. Januar 2001 in Kraft getretenen Regelung nachzukommen und bietet in einem offenen Streit der Deutschen Börse die Stirn.

Porsche befindet sich derzeit weiter in Verhandlungen mit dem Handelsplatz. Allerdings läßt der Vorstand der Deutschen Börse keinen Zweifel daran, daß Porsche ein Ausschluß aus dem Index drohe, sollte man sich nicht nachsichtig zeigen und das neue Reglement der Quartalsberichtserstattung akzeptieren. Im ersten Quartal sind Übergangsfristen oder Verzögerungen bei der Umsetzung geplant, die an der Sachlage der betroffenen Unternehmen ausgerichtet werden.

Indessen wird klar, daß sich diese Machtprobe nur negativ für Porsche auswirken wird, sofern man den Forderungen nicht nachkommt. Porsche ist im MDax als eines der am schwersten gewichteten Unternehmen gelistet und gilt als Prädikatswert. Mit einer Marktkapitalisierung von rund drei Milliarden Euro, dürfte Porsche von eigener Seite her wenig Interesse haben aus dem Index ausgeschlossen zu werden. Das Papier gehört zu den teuersten am Markt und wird nach dem bald anstehenden Aktien-Split eine breitere Anlegerschicht finden. Die Geschäftszahlen sind bei Porsche seit Jahren sehr überzeugend und die Ausweitung der Modellpolitik – zur Mitte 2002 wird der Sport Utility Vehicle (SUV) Cayenne eingeführt – findet schon jetzt reges Interesse. Auch die hochpreisige 911er Baureihe findet nach wie vor ungebremsten Zuspruch. Die Nachfrage nach den GT- und Turbo-Modellen ist mit längeren Wartezeiten verbunden.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Börse, Porsche, Deutscher
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