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Gefängnisstrafe für den Vertrieb von Virentools in der Schweiz

Das Schweizer Obergericht verurteilte einen 30-Jährigen EDV-Experten zu 2 Monaten Gefängnis und 5000 Franken Geldstrafe wegen des Vertriebs von Virentools.

Der Schweizer hatte eine CD mit Anleitungen und Quellcodes zur Virenkonstruktion vertrieben. In der Schweiz reicht schon die Anleitung zur Datenbeschädigung aus um einen Strafbestand zu erfüllen.

In Deutschland ist dieses Recht nicht anwendbar. Hier muss der Täter schon aktiv an der Datenbeschädigung beteiligt sein, um rechtlich belangt zu werden.


WebReporter: PicNic
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Schweiz, Gefängnis, Viren, Vertrieb
Quelle: www.heise.de

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