23.02.01 09:50 Uhr
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Hornblower: EU Bankensektor-Update

EU Bankensektor-Update: In Zeichen deutlich rückläufiger Finanzmärkte sind die Aktien der führenden europäischer Finanzinstitute in den zurückliegenden Wochen spürbar unter Druck geraten. Betroffen von dieser Entwicklung waren insbesondere die Investment-Banken und international agierende Häuser, zumal die Erträge dieser Institute deutlich mit den Entwicklungen an den Aktienmärkten korrelieren. Ähnlich wir die US-amerikanischen Wettbewerber leiden die Banken auf dem alten Kontinent unter dem Einbruch im M&A- und Equity Capital Markets-Geschäft sowie den merklich gesunkenen Handelsvolumina. Trotz der gegenwärtigen Baisse favorisieren wir unverändert Investment-Banken und International Banks; diese Institute sollten auch zukünftig das größte Gewinn-Momentum aufweisen. Unser Top- Favorit in diesem Segment ist weiterhin UBS. Im Gegensatz zur Deutschen Bank, deren schwache Q4-Zahlen und vorsichtiger Outlook für 2001 unseren Optimismus merklich geschmälert haben, lieferte das schweizerische Institut überzeugende Q4-Zahlen. Entsprechend hat unsere Einschätzung als „single best idea“ in dem Sektor nach wie vor Bestand. UBS steigerte im letzten Quartal den Reingewinn im Vergleich zum Q4 1999 um 36% auf 1,45 Mrd. CHF. Begünstigt wurde die Entwicklung von der guten Performance der Investmentbanking-Division UBSW. Im Vergleich zum Q3 ging der Gewinn hier nur um 8% zurück. Positiv ist, dass UBSW den Vorsteuergewinn nach der Integration von Paine Webber mehr als verdoppeln konnte. Durch den US-Broker dürfte sich zudem die Performance im Private Banking weiter verbessern. Positiv überraschte auch Societe Generale. Die zweitgrößte Bank Frankreichs konnte im Q4 den Nachsteuergewinn im Jahresvergleich um 42% steigern, ebenfalls beflügelt von einer starken Performance im Corporate & Investmentbanking. Im Investmentbanking konnte den Reingewinn sogar um 62% verbessert werden. Der hohe Gewinnanteil dieser Division könnte sich bei einer anhaltenden Baisse auch ins negative umkehren, so dass diese Aktie mit einem gewissen Risiko behaftet ist. Wir bleiben somit bei unserer Empfehlung, das Papier zu akkumulieren. Das Ergebnis von ABN Amro lag indes leicht unter unseren Erwartungen. Die niederländische Großbank hat im zweiten Halbjahr 2000 angesichts steigender Kosten und Restrukturierungsaufwendungen einen Rückgang des Reingewinns um 23% hinnehmen müssen. Dies wirft die Frage auf, ob ABN die bis 2004 in Aussicht gestellten Rendite- und Wachstumsziele wird erreichen können. Zumal auch die Strategie im Investmentbanking noch erklärungsbedürftig ist. Wir stufen das Papier somit von akkumulieren auf halten herunter. Da es zunehmend schwerer wird „Value“ im EU-Bankensektor zu finden, empfehlen wir derzeit nur noch UBS, SEB, Nordea, BBVA und HypoVereinsbank zum Kauf.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Update
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