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Rechtsradikale im Osten sind ein hausgemachtes Problem der DDR

Daß nur der böse Westen am Rechtsradikalismus in der ehemaligen DDR schuld ist, widerlegt die Gauck-Behörde mit Stasi-Daten in einer neuen Studie. Schon zu DDR-Zeit gab es eine große rechte Bewegung. Der Staat unternahm wenig und vertuschte viel.

Friedliche Systemkritiker wurden 1987 unter den Augen von tatenlosen Volkspolizisten von Skinheads verprügelt, die sich mit 'Sieg Heil' und 'Judenschwein'-Rufen gegenseitig anstachelten. Zwischen 1965 und 1980 gab es 2300 registrierte Zwischenfälle.

Daß die Neo-Nazis ein hausgemachtes Problem der DDR sind, möchten aber viele nicht wahrhaben und glauben lieber an das Märchen vom bösen Westen und kalten Kapitalismus. Erst 1987 fing die Stasi mit der Untersuchung der 'Modebewegung' so richtig an.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Recht, Problem, DDR, Osten
Quelle: www.spiegel.de

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