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ICE-Katastrophe - Hinterbliebene wollen in den USA klagen

Die Bahn-Tragödie von Eschede im Jahre 1998 wird vermutlich bald Gerichte in den USA beschäftigen. Die Hinterbliebenden drohen mit einer Zivilklage in den USA um ihre Schadensersatzansprüche durchzusetzen.

Je Todesopfer verlangen die Angehörigen einen Betrag von 550.000 DM. Dies lehnte die Bahn bis jetzt ab. Die Zivilklage gegen ThyssenKrupp und die Deutsche Bundesbahn in den USA ist möglich, da beide Firmen Gesellschaften in den Staaten besitzen.

Bisher hat die Bundesbahn je Opfer 30.000 DM bezahlt. ThyssenKrupp sieht sich in keiner Verantwortung. Der Stahlriese lieferte die Schadhaften Radreifen die zum Unglück führten.


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WebReporter: omi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Katastrophe, ICE
Quelle: www.spiegel.de

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