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Warum gehen wir Menschen aufrecht?

Auf diese Frage hat der Anthropologe Prof. Carsten Niemitz von der Universität Berlin eine einfache Antwort: Hunger zwang uns auf zwei Beine.

Der Frühmensch verliess, nicht wie bisher angenommen die Bäume, sondern hat immer schon auf dem Erdbobden gelebt. Die Nahrungssuche zwang unsere Ahnen dann aufrecht durchs Flachwasser zu waten.

Daher rührt auch, so der Professor, der Drang des Menschen sich an Gewässern und Ufern aufzuhalten. Ein Spaziergang am Seeufer hat also weniger mit Romantik, als mit frühgeschichtlichem Verhalten zu tun.


WebReporter: Sophor
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch
Quelle: www.aerztezeitung.de

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