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Krebsbehandlung mit Misteln bringt nichts

Die Mistel wächst nur auf Sträuchern und Bäumen und soll als Naturheilmittel bei Bluthochdruck und Krebs helfen. Im Reagenzglas konnte man zwar nachweisen, daß der Wirkstoff Zellen beeinflussen kann, aber in der Praxis wurde wenig geforscht.

Die TU München hat jetzt eine Studie vorgelegt, bei der Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom zusätzlich mit Mistel-Präparaten behandelt wurden. Über einen Zeitraum von 60 Wochen wurde zwei Mal wöchentlich das Präparat verabreicht.

Es zeigte sich, daß diese alternative Methode den Behandlungserfolg nicht beeinflußt. Die Mistel-Patienten, die entweder auch operiert oder mit einer Chemotherapie primär behandelt wurden, lebten nicht länger und das Krankheitsbild war nicht besser.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs
Quelle: www.wissenschaft.de

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