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Rasur schützt nicht vor der Strafe

Nach einer Entscheidung des Bayrischen Obersten Landgerichts (ObOWI 727/97) schützt eine durchgeführte Bartrasur nicht vor der Zahlung des Bußgeldes bei einer Geschwindigkeitsübertretung.

Zum Fall: Nachdem ein Bartträger von einer Radarfalle geblitzt wurde, rasierte er sich den Bart ab. Als das Foto ankam, behauptete er, dass er nicht eindeutig zu identifizieren sei.

Dies ließ sich die Polizei nicht gefallen und verglich das Foto, indem sie bei der Passbehörde die Passfotos untersuchte.<br>
Nach Meinung der Richter des BayObLG verstößt diese Ermittlung nicht gegen den Datenschutz und der Betroffene mußte zahlen.


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WebReporter: morlok5
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Strafe, Rasur
Quelle: www.auto.de

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