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Forschungsministerin für Gentests an Embryonen

Erstmals hat sich Forschungsministerin Edelgard Bulmahn dafür ausgesprochen, Gentests an künstlich erzeugten Embryonen durchzuführen. So könnten vor einer Austragung des Kindes schwere Erbkrankheiten entdeckt werden.

Damit befindet sich Bulmahn nun auf der Linie der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die sich ähnlich geäußert hatte. Ihre Vorgängerin Andrea Fischer hatte solche Eingriffe noch strikt abgelehnt.

Bulmahn wolle diese sogenannte Präimplantations-Diagnostik (PID) jedoch nur zum Zweck der Krankheitserkennung zulassen; also etwa Tests zur Bestimmung des Geschlechts oder anderer Merkmale ausschließen.


WebReporter: Cuibono
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Forschung, Gentest
Quelle: www.netzeitung.de

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