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Im Blickpunkt: Peer-to-Peer

Die Peer-to-Peer Technologie ist auf dem Vormarsch. Peer-to-Peer bezeichnet eine Technologie, bei der in einem Netzwerk verbundene Computer auf gleichberechtigter Basis miteinander kommunizieren. Ein übergeordneter Server, der den Datenaustausch steuert, wird nicht benötigt. Bekannt geworden ist die Technologie durch die Musiktauschbörse Napster. Nutzer der Napster-Software hinterlegen auf ihren Computern Musikdateien, die dann von anderen Nutzern heruntergeladen werden können. Innerhalb weniger Wochen erreichte die Software weltweite Bekanntheit. Zuletzt kaufte die Bertelsmann Gruppe Napster um die Technologie kommerziell zu erschließen. Neben dem Musiktausch gibt es aber weitere Anwendungssmöglichkeiten. So können zum Beispiel Unternehmen ungenutzte Rechnerkapazitäten ihrer Arbeitsplatz PCs nutzen um aufwendige Berechnungen (z.B. Portfolioanalyse) durchzuführen, die sonst an einem teuren Großrechner abgearbeitet werden müssten. Zu den Unterstützern dieser effizienten und kostensparenden Technologie zählen Intel und Network Associates. Die Technologie macht zudem den Datenaustausch schneller, da Engpässe an zentralen Servern vermieden werden. Mit der Technologie gewinnt der PC, bzw. der Netzwerk-PC wieder stärker an Bedeutung, während das bisherige Client-Server System, durch das das Internet derzeit organisiert ist, Konkurrenz bekommt. Es ist allerdings nicht zu erwarten, dass die Technologie die Nachfrage nach Servern deutlich reduziert. Die Peer-to-Peer Technologie wird als kostensparende Lösung für Unternehmen in Nischen aber an Bedeutung gewinnen.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Blick
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