01.02.01 20:49 Uhr
 22
 

Selbstmord nur ein Gendefekt? Wissenschaftler sagen nein

An der Universität München hat man jetzt nach Untersuchung von 290 Menschen einen Zusammenhang zwischen Selbstmorden und einem DNA-Abschnitt gefunden. Durch Familien- und Zwillingsstudien war schon vorher eine "genetische Komponente" vermutet worden.

Der untersuchte DNA-Bereich ist für ein Protein zuständig, das den Serotonin-Haushalt mitsteuert. Ist dieser Abschnitt besonders kurz, ist die Gefahr eines Selbstmordes bis zu drei mal so hoch wie bei einer normalen Größe.

Serotonin beruhigt eher die Nerven, aber der Wirkungszusammenhang des Stoffwechsels mit der Selbstmord-Neigung ist noch nicht klar.

Die Wissenschaftler glauben nicht, daß es das "Suizidgen" gibt, auch andere Faktoren spielen eine wichtige Rolle.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Selbstmord, Wissen, Wissenschaftler
Quelle: www.aerztezeitung.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Britische Forscher haben Hummeln dazu gebracht, Fußball zu spielen
Neuseeland: 61 Millionen Jahr alt - Forscher entdecken fossilen Riesenpinguin
Astronomie: Naher Stern mit sieben erdähnlichen Planeten entdeckt



Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Rapper K.I.Z starten Schlagerprojekt namens "Die Schwarzwälder Kirschtorten"
Bangkok: Hype um deutsche Küche
Umfrage: US-Bürger vertrauen Medien mehr als Donald Trump


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?