30.01.01 20:06 Uhr
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Charles Schwab muß Geld sparen - Aktie fällt 4%

Charles Schwab, Amerikas größter Online-Broker, hat seine Angestellten gebeten, an den kommenden Freitagen im Februar unbezahlten Urlaub zu nehmen. Hintergrund ist eine Kosteneinsparung, die dem Unternehmen helfen soll, die Profitabilität wieder zu steigern, nachdem die Gewinne im vergangenen Quartal hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Auf diese Art und Weise möchte Schwab Entlassungen verhindern und dennoch Personalkosten einsparen.

Von fallenden Margen im Online-Broker Geschäft ist allerdings nicht nur Schwab betroffen, auch Ameritrade hat Anfang des Jahres 10% der Mitarbeiter entlassen. Zurückzuführen ist das auf schon erwähnten fallenden Margen, die durch den Konkurrenzdruck entstehen. Dazu trägt noch bei, daß in Phasen einer schlechten Börsenentwicklung weniger getradet wird. Der Pro-Kunde-Umsatz der Online-Broker geht also zurück.

Mit 7,5 Mio. Kunden und 26.000 Angestellten ist Charles Schwab der größte Online-Broker der Welt.