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Tagestipp: Ericsson

Tagestipp Ericsson (LMEB SS, WKN 850001): Der schwedische Mobilfunk- und Netzwerk-Spezialist Ericsson hat am Freitag ein durchwachsenes Ergebnis für das Jahr 2000 präsentiert und gleichzeitig die Erwartungen für das lau-fende Geschäftsjahr 2001 deutlich gedämpft. Die Umsätze und die Gewinnmargen werden 2001 hinter den ursprünglichen Unternehmenserwartungen zurückbleiben. Zudem wird die unprofitable Handyproduktion an Flextronics mit Sitz in Singapur ausgegliedert. Hier liegt auch eindeutig die Schwäche von Ericsson: Im Jahr 2000 wurde im Geschäft mit den Verbrauchern (Consumer Products) ein Verlust von 16,2 Mrd. SEK (ca. 1,82 Mrd. Euro) ausgewiesen, wofür insbesondere ein schwacher Produkt-Mix bei Handys verantwortlich ist. Die Ausgliederung der Produktion ist aber halbherzig. Die Probleme in Ericssons Handygeschäft liegen vielmehr im Design und der Funktionalität der Geräte; diese werden nicht angegangen. Somit ist es mehr als fraglich, ob Maßnahmen zur Sanierung des Bereichs ausreichen.

Gut gefällt uns bei Ericsson hingegen das Netzwerk-Geschäft und dabei insbesondere der Aufbau von Funknetzen. Nach der Vergabe der UMTS-Lizenzen in Europa sollten die Schweden in aller vorderster Front von den zu erwartenden hohen Investitionen in den Aufbau der benötigten Infrastruktur profitieren. Daher hätten wir auch einen konsequenteren Schlussstrich unter das Handy-Geschäft und eine stärkere Konzentration auf dieses Segment befürwortet. Im Vorjahr konnte im Bereich Netzwerke ein operativer Gewinn von 33,1 Mrd. SEK (ca. 3,72 Mrd. Euro) erwirtschaftet werden. Dabei wuchs Ericsson stärker als das Marktsegment und konnte die Bruttogewinnmarge von 13% auf 17% steigern. Wegen der ungelösten Probleme im Verbrauchergeschäft bestätigen wir unsere Halteempfehlung. HALTEN


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ericsson
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